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#9 - 06/28/07 08:39 PM PlumpLovers Schreibregeln
analikus
stranger


Registriert: 06/28/07
Beiträge: 8

Offline
Onkel PlumpLover´s Regeln zum verfassen eines Textes

Der analikus hat sich mal die Mühe gemacht, die Regeln eines erfolgreichen Autors aus dem amerikanischen in unser schönes Deutsch zu übersetzten. Der Mann gibt an, er habe schon an die hundert Geschichten geschrieben und habe ein vielfaches davon gelesen. Er hat Ahnung….

Hier nun seine Regeln für eine gute Geschichte:

1. Benutze Zwischenräume!!!

Wenn man etwas auf dem Bildschirm liest, erleichtern es die Zwischenräume dem menschlichen Auge erheblich, den Text zu lesen und zu erfassen, sprich begreifen.
Von Softwareentwicklern in Auftrag gegebene Studien haben gezeigt, dass das menschliche Auge auf Computerscreen Geschriebenes anders erfasst, als gedrucktes Material.

Bitte halte deine Absätze kurz und benutze die Zwischenräume. Dies ist die Numero Uno Regel, wenn man etwas im Netz veröffentlichen will. Wenn ich eine Story sehe, die nur aus einem Wust besteht, mache ich mir nicht mal die Mühe sie zu lesen. Es ist es nicht wert, seine Augen so zu schinden…..(da hätte der Mann hier wenig zu lesen ;))

2. Schreibe Deine Stories offline!

Versuche die Geschichte nicht in das Formular zu schreiben, egal wie kurz sie ist, oder wie schnell Du schreibst. Nimm dir lieber einen guten Texteditor und verfasse deine Geschichte dort drinnen.
Das gibt dir eine Menge Zeit deine Geschichte nochmals durchzulesen, neu zu überarbeiten.

Benutzt Du Windows, stehen dir zwei Editoren zur Verfügung, Notepad und Wordpad. Beide erledigen beim Verfassen eines Textes einen exzellenten Job. Mein Lieblingsprogramm jedoch ist ein Sharewareprogramm mit Namen „UltraEdit“. Kostet 21,95 €, ist aber sehr nützlich. Man kann alles bis zum geht nicht mehr gestalten.

Wenn Du deine Geschichten offline schreibst, kannst Du sie auch besser für den späteren Gebrauch abspeichern, falls Du sie mal auf einer anderen Seite veröffentlichen willst.

3. Benutze die Rechtschreibprüfung!!!

In Word zu finden. Nichts ist nerviger als andauernd über Rechtschreibfehler zu stolpern. Es dauert höchstens 4-5 Minuten um deine Geschichte mit der Rechtschreibprüfung zu checken, und der Versuch lohnt sich.

4. Achte auf Interpunktion!!!

Erinnerst Du dich daran, als ich sagte es gibt nichts nervigeres als Rechtschreibfehler? Da gibt es doch etwas: das Fehlen von Satzzeichen. (besonders Gänsefüsschen).
Leute, es macht nicht so viel Arbeit ab und zu die Shifttaste zu benutzen, und es macht später mehr Spaß die Geschichte zu lesen.

5. Gib dir Zeit, wenn Du eine Geschichte beendet hast!

In der Regel warte ich 24 Stunden, nachdem ich eine Geschichte beendet habe. Ich speichere sie, schließe sie und rühre sie für einen ganzen Tag nicht an. Dann lese ich sie langsam und vorsichtig noch mal durch und Doktere daran herum, bis ich glücklich mit dem Ergebnis bin.

Wenn ich im großen Stil umschreiben musste, dann warte ich noch einen Tag. Habe ich aber nur wenige Änderungen vorgenommen, dann bin ich bereit die Geschichte zu veröffentlichen.
Wenn Du diesen Luxus besitzt, schicke die Geschichte einem Freund und mache dich auf ehrliche Kritik gefasst.

6. Wähle einen guten Titel!

„Mein erstes Mal“ oder „Spaß mit ihr“ sind nicht gerade die erste Wahl, da sie schon mächtig abgegriffen sind.

Finde etwas, das deine Geschichte einzigartig macht und benutze es als Titel.

7. Schreib realistisch!

Wenn Du dem Leser weiß machen willst, Du spritzt 17 Mal hintereinander ab während Du gemütlich mit 8 heißen Bräuten in einer Runde sitzt obwohl Du gerade 15 Jahre alt bist, wissen wir, Du hast nicht alle Nadeln an der Tanne.

Bleib realistisch, dass macht die Sache spaßiger.

8. Gib es an, wenn es eine wahre Geschichte ist!

Wenn Du eine wahre Geschichte geschrieben hast, mache das von Anfang an klar. Ansonsten gehen wir davon aus, es sei Dichtung. Bei vielen Geschichten, die ich gelesen habe, war das nicht klar.
Ich gehe davon aus, dass es für viele Leser ein gewisses erotisches „Etwas“ hat, wenn sie wissen, dass die Geschichte wahr ist.

9. Schreibe, schreibe, schreibe, schreibe, schreibe, schreibe…..

Die einzige Möglichkeit ein guter Schriftsteller zu werden ist Übung.

Ich habe ein gespeichertes Textdokument mit Ideen für Geschichten. Falls mir eine Idee kommt, so speichere ich sie für später. Und manchmal erwischt man ne blöde Idee, die man dann wieder verwerfen oder später nutzen kann.

Ich arbeite meistens an 3 bis 4 Geschichten gleichzeitig und wechsele zwischen ihnen, so wie mich der Hafer sticht. Da sind eine ganze Menge Stories, die ich nie beendet habe, oder beendet habe, dann aber, aus irgend einem Grund, gelöscht habe.

Sei aber nicht zu streng mit dir. Da gab es mal eine Geschichte, die ich fast nicht veröffentlicht hätte, denn ich war nicht völlig zufrieden damit.
Aber ich sagte mir: „Scheißt der Hund drauf!“

Später kam heraus, ich erhielt mit der Geschichte mehr positives Feedback, als bei all den anderen. Man kann´s nie wissen.

Hier noch ein paar Regel für First-Time-Schreiber

10. Schreibe in der Ich Form!

Wenn Du das erste Mal schreibst, benutze die Ich-Form. Es macht die ganze Sache einfacher wenn Du von dir aus schreiben kannst. (Jeder fängt mal klein an)

11. Benutze nicht zu viele Dialoge

Auch in diesem Zusammenhang kann Regel 10 nützlich sein. Es ist möglich mit wenigen bis 0 Dialogen zu schreiben, wenn Du in der Ich-Form schreibst.

12. Schreibe im Präteritum oder im Futur

Ich denke, es gibt keinen Autoren, der schreibt, während er gerade im Bette zugange ist.

Du erzählst eine Geschichte über etwas das sich schon zugetragen hat. Egal ob real oder fiktional. Selbst wenn die Handlung in der Zukunft spielt, die Geschichte ließt sich wie etwas, das schon passiert ist.

Viele neue Schreiberlinge neigen dazu zwischen den Zeiten hin und her zu springen und Präteritum mit Präsens zu vermischen, was oft nur zu Verwirrung beim Leser sorgt.

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#25 - 07/15/07 01:05 AM Re: PlumpLovers Schreibregeln [Re: analikus]
Anonym Nicht registriert



Alle Achtung! Ich muß schon sagen, da ist viel Wahrheit im Gebüsch.
Leider scheinen sich die meisten Autoren Ihre eigenen Regeln zu machen. Mit dem entsprechenden Ergebnis. Schade!
D.I.R.K.

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#82 - 08/19/07 05:34 PM Re: PlumpLovers Schreibregeln [Re: analikus]
Anonym Nicht registriert



Schreib realistisch!

Wenn Du dem Leser weiß machen willst, Du spritzt 17 Mal hintereinander ab während Du gemütlich mit 8 heißen Bräuten in einer Runde sitzt obwohl Du gerade 15 Jahre alt bist, wissen wir, Du hast nicht alle Nadeln an der Tanne.

*lach*... na ja ich kenn da so Stellungsbeschreibungen in einigen Geschichten, wenn man die nachmachen will dann ist Frau entweder vom Mond oder der Mann besitzt Geschlechtsteile die ausziebar sind.
Ich kann mich da nur anschließen bei der Realität bleiben sonst ist es nicht erotisch sondern komisch. ABER jeder fängt mal klein an, also keine Angst.... einfach schreiben.

Da fehlt noch ne Regel:
13. Frag doch mal bei anderen Autoren nach , ob die dir nicht helfen wollen / können.

sternchen

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#125 - 09/08/07 02:41 PM Re: PlumpLovers Schreibregeln [Re: analikus]
Anonym Nicht registriert



Zu1.: Zustimmung! Habe ich anfangs auch nicht beachtet!

Zu 2 bis5.: unbedingt, absolute Zustimmung!

6; 7.: Meine Titel sind eher banal und lassen keinerlei Rückschlüsse auf den Inhalt der Geschichte zu. Ich hole den Leser in der Realität ab und entführe ihn in meine skuril-erotische Welt. Am Ende der Geschichte wird der Leser wieder in die Realität entlassen. Gerne baue ich eine Hintertür ein, die eine Fortsetzung möglich, jedoch nicht zwingend erforderlich macht. Der Leser kann den Faden ja auch selbst weiterspinnen.

Zu 8. Nein! Soll der Leser doch herausfinden, ob die Geschichte wahr ist, oder nur das Produkt blühender Fantasie. Ich habe schon Geschichten gelesen, die mit „Diese Geschichte ist wahr“ beginnen und enden mit dem Hinweis, dass alles frei erfunden sei. So etwas ist albern und unglaubwürdig! Entweder ist der Leser überzeugt, dass dies eine vom Autoren selbst erlebte Geschichte ist, oder er glaubt das nicht. Da sind alle Beteuerungen sinnlos.

Zu 9: Kann ich bestätigen. Ich habe Geschichten geschrieben, die ich am Liebsten nie veröffentlicht hätte. Diese wurden von den Lesern mit Begeisterung aufgenommen. Andere die ich selbst für gut und gelungen halte, wurden von den Kritikern niedergemacht.

Zu10. Mache ich grundsätzlich

Zu 11. Zustimmung

Zu12. Das ist wohl mein Schwachpunkt. Da mache ich immer wieder Fehler!

Punkt 13 fehlt:
13.: Schreibe eigene Geschichten, oder kritisiere fremde Geschichten! Vermeide es, beides zu tun. Es gibt leider Autoren, die vertragen keine Kritik. Diese versuchen sich durch eine extrem schlechte Bewertung der Geschichten des Kritikers zu rächen. Ist mir schon öfters passiert. Inzwischen stehe ich darüber. Dennoch ist es schade, wenn potentielle Leser weiterklicken ohne zu lesen, weil sie die Geschichte auf Grund des Ratings für „nicht lesenswert“ einstufen.

Pkt. 14: Sollte eigentlich Pkt. 1 sein: Veröffentliche nur eigene Geschichten. Leider gibt es jede Menge irgendwo abgeschriebene, nur leicht modifizierte Geschichten, die dem Leser als Eigenprodukt untergeschoben werden.

Lg Romanowsky

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