#10 - 06/28/07 09:12 PM
Schreiben an sich...
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analikus
stranger
Registriert: 06/28/07
Beiträge: 8
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Offline
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Schreiben an sich ist, gar keine so schwierige Sache.
Ich mache es mir dabei immer luftig bequem, schaue mir manchmal vorher ein paar Szenen eines Pornos an oder lese mir eine gute Geschichte durch, bis ich richtig aufgeheizt bin, und dann schreibe ich 1000 bis 3000 Wörter in eins durch. Im Grunde geht es nicht um eine saugute Story, dies ist nun mal kein Belletristik Forum, sondern es geht darum eine gut-versaute Story zu schreiben. Es steckt alles in dir. Du musst das kleine Ferkel in dir nur heraus lassen und das aufschreiben, was Du nie zuvor geschrieben hättest. Eine Geschichte weit im Voraus zu planen wird dir nicht viel bringen. Die besten Ideen entstehen spontan, wenn dein kleiner Kitzler/Eichel gerade vor Freude zuckt. Dir steht jede Perversion offen...und was dir nicht gefällt, das löscht Du eben weg und schreibst es neu, wenn Du auf dem weg zum nächsten Orgasmus bist. Schreib nur wenn Du geil bist, schreib, wenn Du deine Ruhe hast und schreib nicht länger als eine Stunde am Stück, überarbeite danach was Du geschrieben hast (Rechtschreibfehler, Interpunktion...man macht so viele Fehler wenn man masturbiert und schreibt) und bereite dich seelisch auf die nächste Session vor. Keine Angst wegen der Ideen. Die kommen von ganz allein, wenn dein Schritt Feuer fängt...
Ein Wort zu Liebesgeschichten:
Liebesgeschichten gibt es im 100er Pack für nen Appel und´n Ei an der nächsten Bude. Wirklich aufregende und gut geschriebene Sexgeschichten dagegen sind, besonders in unserer Sprache, wirklich rar. Daher sollten wir die Chance nutzen, und das letzte aus uns herausholen um Qualitätsarbeit abzuliefern.
Niemand möchte eine ellenlange Vorgeschichte lesen die mit „Dann steckte ich ihn rein und spritze wie wild“ endet. Gerade der Sex ist es, um den es hier geht. Warum also 2000 Wörter für die Vorgeschichte verwenden und dann den Sex in 50 Wörtern abhandeln?
Das schöne an den Sexgeschichten ist, man kann sich in die Protagonist/in hineinversetzen und mit ihm/ihr die Dinge machen, die man selbst niemals tun würdest, sei es aus Scham oder Angst vor Geschlechtskrankheiten etc. Viele mögen einen Reiz daran finden, wie Klein Erna das erste Mal mit Fritzchen zur Sache ging und das so romantisch und langatmig wie möglich aufzuschreiben. Wer das mag, bitte. Ich bitte nur zu bedenken, dass dies Storyboard nicht zum Doktor Sommer Team gehört.
90% Der Leser haben wenig Zeit und wollen schnell und heiß zum Schuss kommen. Für alle Anderen ist die Romantik-Sektion gedacht. Da halte ich mich raus…
Bleibt spontan...und bleib am Ball und schreibt, was das zeug hält.
analikus
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#19 - 07/06/07 09:58 PM
Re: Schreiben an sich...
[Re: analikus]
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Anonym
Anonym
Nicht registriert
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test
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#48 - 08/04/07 04:14 AM
Re: Schreiben an sich...
[Re: analikus]
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Mallory
newbie
Registriert: 08/04/07
Beiträge: 26
Ort: Niederrhein
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Hallo analikus,
ja, schon wieder ich. Gut, Deine Tipps aber dazu nun was von mir: nur max. eine Stunde? Also ich habe einen Teil von 'Die Radtour' einen ganzen Sonntag über verfasst und habe erst aufgehört, als ich so geil von meiner eigenen Schreibe war, dass ich einen schönen, satten Abgang hatte. Aber was ich danach geschrieben habe war echter Murks und den habe ich dann gelöscht. Aber ein paar Tage drauf ging es dann wieder richtig gut. Übrigens: Pornos zu schreiben macht auch manchmal richtig Spaß; was nur leider ziemlich problematisch ist, ist, dass man sich kaum einem mitteilen kann, was man mal wieder verzapft hat (und persönlich vermutlich supergeil findet). So ist das schon ein zwiespältiges Gefühl, die derzeitige TOP-Story geschrieben zu haben und das keinem mitteilen zu können, weder Freunden noch Kollegen. Obwohl ich wette, dass der eine oder andere sich auch schon auf diese Site verirrt hat oder immer wieder gerne hierhin surft. Noch'n Tipp: eine Stoffsammlung kann ganz hilfreich sein (worüber will ich überhaupt schreiben; was soll passieren oder ist passiert; wer kommt drin vor; die Beschreibung der Personen gerade bei längeren oder Fortsetzungs-Storys für sich separat sammeln, sonst wird aus der blonden Partnerin mit einem Mal 'ne Brünette, etc. pp.; für die ja meist unumgängliche Beschreibung der Geschlechtsmerkmale sind eindeutige Fotos seiner persönlichen Favoriten ganz vorteilhaft). Nächster Tipp: bei Word gibt es ein Wörterbuch (inkl. Thesaurus / Synonyme), das man auch um eigene Begriffe ergänzen kann. Bitte benutzen, damit sich manche Begriffe nicht dauernd wiederholen. Letzter Tipp: sich einfach mal mit den Finessen von Word beschäftigen, dann geht auf einmal manches viel leichter von der Hand (damit meine ich nicht das Masturbieren!). Charmante Nacht noch! Mallory
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#170 - 10/08/07 12:10 AM
Re: Schreiben an sich...
[Re: Mallory]
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Anonym
Anonym
Nicht registriert
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Habe ich das richtig gelesen? Es gehr im Grunde nicht um eine saugute Storie? Sondern nur um gut-versaute Stories? Ein Beispiel: Man geht ins Kino, geile Effekte, voll der Action, Big Arnold spielt mit und Michelle Pfeifer ist nackt zusehen. Und denoch geht man enttäuscht nach Hause. Warum? Weil das Drehbuch, sprich die Storie, einfach nur Müll war. Genauso ist es hier. Wenn ich immer nur das eine belanglose, ewig gleiche Rein-Raus lese, aufgepeppt mit ordendlicher Gossendialektik, hängt es mir sehr bald zum Hals raus. Die Seiten hier sind voll von diesem Ich sah sie-sie war geil-wir fickten-Schrott. Man sollte sich schon ein Wenig bemühen die Geschicht "lesbar" zu gestalten. Und damit meine ich unterhaltsam, amüsant, von mir aus auch traurig. Hauptsache es werden auch ein paar Emotionen geweckt. Etwas mehr Ausführlichkeit, damit man geistig in die Situation eintauchen kann. Dann macht nicht nur das Schreiben viel mehr Spaß, sondern; und das vor Allem; auch das Lesen. Darüber sollte man mal nachdenken. D.I.R.K.
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#203 - 10/30/07 02:11 AM
Re: Schreiben an sich...
[Re: Anonym]
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Ulrich
stranger
Registriert: 10/06/07
Beiträge: 2
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Hallo Leute, was ich hier so zum Thema schreiben gelesen habe, kann ich so nicht nachvollziehen. Für mich persönlich ist schreiben in gewisser Weise "Arbeit". Ich muss mich konzentrieren und in die Geschichte eintauchen, dann kommt bei mir was lesbares raus. Die Teile mit autobiographischen Anteilen, fallen mir natürlich leichter. Für mich persönlich ist es schwieriger eine "Rein-Raus-Rammelgeschichte" zu schreiben. Eine Geschichte muss irgendwie einen Handlungsstrang haben, einen "Roten Faden". Da kann man dann dann so richtig seine Phantasien entlang treiben lassen. Außerdem möchte ich noch von mir geben, dass es Stimmungsmäßig abhängig ist, welchen Stil ich beim Lesen einer Geschichte bevorzuge. Analikius ich glaube nicht, dass 90% der Leser die kurze harte Rammelstory bevorzugen. Schönen Gruß vom alten versauten Mann Ulrich dolman 46
Schreibfehler sind gewollt. Wer einen findet darf ihn behalten.
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#229 - 12/08/07 05:53 PM
Re: Schreiben an sich...
[Re: analikus]
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Anonym
Anonym
Nicht registriert
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90% Der Leser haben wenig Zeit und wollen schnell und heiß zum Schuss kommen..
Vermutlich ist das bei Dir in echt auch so. Schäm Dich!
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